Die Kunst von Mattia Marzorati: Die Darstellung von Umweltkonflikten 50 Jahre nach der Giftwolke von Seveso
Fünfzig Jahre nach einer der schwerwiegendsten Umweltkatastrophen Italiens präsentiert der Künstler Mattia Marzorati sein fotografisches Projekt, das der Tragödie von Seveso gewidmet ist. Das tragische Ereignis im Juli 1976, verursacht durch die Freisetzung einer giftigen Wolke mit TCDD-Dioxin, hatte verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung. Marzorati wird auch seine frühere Arbeit mit dem Titel „La terra dei buchi“ vorstellen und damit auf Probleme im Zusammenhang mit illegaler Abfallentsorgung in Brescia hinweisen.
Bekannt für sein Engagement in der Darstellung sozialer und Umweltthemen, begann Mattia Marzorati seine künstlerische Reise 2015 in Peru. Nach dem Studium der Fotografie in Granada veröffentlichte er verschiedene Reportagen in italienischen und internationalen Medien und konzentrierte sich dabei auf Themen wie Migrationen in Ländern wie Uganda, Libanon, Bulgarien, Iran und Griechenland. Sein Projekt „La terra dei buchi“ verdeutlichte die schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen illegaler Abfallentsorgung.
Emanuela Macelloni, Soziologin und Forscherin, die am Projekt Insieme per il Bosco mit FARE und Circolo Legambiente Laura Conti di Seveso beteiligt ist, wird sich an den Dialog mit Mattia Marzorati beteiligen. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 22. Mai 2026, um 20:45 Uhr in der Stadtbibliothek von Sirmione statt. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Reservierung erforderlich.
Nützliche Informationen
Datum und Uhrzeit: Freitag, 22. Mai 2026, um 20:45 Uhr
Ort: Stadtbibliothek von Sirmione
Veranstaltung / Titel: Die Kunst von Mattia Marzorati: Die Darstellung von Umweltkonflikten 50 Jahre nach der Giftwolke von Seveso
Beteiligte: Mattia Marzorati und Emanuela Macelloni
Reservierung: Erforderlich
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